5. Platz für Martina Kuenz bei WM

Nach dem hervorragenden 8. Rang durch Michael WAGNER bei den Männern toppte Martina KUENZ vom RSC Inzing diese Platzierung noch und wurde sensationell Fünfte in der Klasse bis 69kg!

 

Martina Kuenz (Blau) gegen Brasilien

Nach einem Freilos in Runde 1 gelang ihr mit sensationellen Techniken ein früher Sieg im Achtelfinale gegen die Brasilianerin REIS.

Im Viertelfinale wartete die Weißrussin MAMASHUK, welche u.a. bereits 2016 EM und Olympiamedaillengewinnerin war. Martina machte alles richtig und überraschte mit einem Doppelangriff der ihr vier Punkte einbrachte was zugleich auch die Pausenführung brachte. Ihre Kontrahentin konnte aber gezielt Punkt um Punkt aufholen und brachte sie an den Rand einer Schulterniederlage. Martina KUENZ konnte sich jedoch geschickt befreien und mobilisierte nochmals all ihre Kräfte. Spannung pur denn sie konnte so einen 6:4 Rückstand bei 04:35 in einen unglaublichen 6:7 Sieg umwandeln.

 

Im Halbfinale wartete wiederum eine schwere Aufgabe, denn sie hatte die Olympiasiegerin, Welt- und Asienmeisterin Sara DOSHO aus Japan. Martina gab alles, konnte aber gegen die Spitzenringerin kein Rezept finden und unterlag der späteren Weltmeisterin nach voller Kampfzeit nach Punkten.

Am Abend musste Martina gegen die Lokalmatadorin und Europameisterin von 2017 Koumba LARROQUE antreten. Die Arena brodelte denn die Hundertschaften an französischen Fans peitschten ihren Schützling zur Höchstform.

Martina gab alles um dieses schwierige Unterfangen zu lösen. Die sehr abwartend ringende Französin nutzte eine Unachtsamkeit kurz vor Kampfende und holte die entscheidende Viererwertung und damit auch die Bronzemedaille.

Martina fixierte mit diesem fünften Rang ihr und gleichzeitig auch bestes Resultat für den ÖRSV seit dem fünften Rang von Vereinskollegin Marina GASTL im Jahre 2005.

Ein zufriedener Bundestrainer Benedikt ERNST: „ Martina hat mit ihrem Sieg gegen MAMASHUK bewiesen, dass sie ganz vorne angekommen ist. Heute hätten alle sechs Erstplatzierten gewinnen können, denn das Feld ist sehr, sehr eng beisammen. Die Formkurve seit Las Vegas 2015 (Toppten Platz)  zeigt steil nach oben, wir werden hart weiterarbeiten, dann wird die Medaille auch noch kommen.