Eine ausverkaufte Walserfeldhalle war der perfekte Rahmen für den zweiten Finalkampf zwischen dem AC Wals
und dem RSC Inzing! An die 200 mitgereiste Fans peitschten ihr Team bereits vor Beginn mit
Trommeln lautstark an und unterstützten quasi als “fünfzehnter Mann” die RSCI- Fighter, sodass es fast wie ein Heimkampf für die Inzinger wirkte.
Die Ausgangslage sprach mit 21:25 für den RSCI, nun galt es alles zu geben um den zweiten Titel in der
Vereinsgeschichte zu gewinnen und als dann Inzing Legionär Robert Karapetyan durch technische Überlegenheit gewann bebte die Halle zum zweiten Mal.
Der zweite Sieg in der Grecorunde gelang Aker Schmid, der den reaktivierten Christoph Burger mit 11:0
abmontierte. Eine abermals tollen Kampf lieferte Benjamin Greil, der jedoch diesmal mit 0:2 verlor. Ebenso musste Daniel Gastl einen Punkt abgeben, genauso wie Michi Wagner, der gegen
Vizeweltmeister Szillvasy bereits 0:4 in Führung lag und schlussendlich mit 5:4 unterlag.
So schmolz der Vorsprung dahin und es stand zur Pause 33:33 und die Spannung war kaum
auszuhalten!
Wiederum peitschten die Fans ihr Team nach vor und der zweite “Legionär” im RSCI-Dress Manvel Khndzrtsyan
stellte durch technische Überlegenheit auf 33:37 für den RSCI!
Durch eine kämpferische Höchstleistung gelang es Benjamin Greil zum zweiten Male Markus Ragginger durch
technische Überlegenheit zu bezwingen und Inzing zog auf 33:41 davon.
Den Kampf des Abends lieferte dann aber Martin Ennemoser im Dress der Inzinger. War er nach drei Minuten zur
Pause noch im Rückstand, gelang ihm eine halbe Minute vor Ende der Kampfzeit ein perfekter Beinangriff, der dann mit einem Schultersieg für den RSCI endete was zugleich das 33:45 für Inzing
bedeutete. Der Jubel bei Fans und Team war nicht mehr zu bremsen, denn dieser überraschende Sieg war, wie sich noch herausstellen sollte, wahrlich Gold wert.
Daniel Gastl versuchte sich ebenfalls im Freistil und hielt dem Walser Legionär Vizeolympiasieger
Makarashvili lange Zeit entgegen, musste aber nach einem harten Fight die Punkte abgeben. Wals verkürzt auf 37:45.
Noch drei Kämpfe und der nächste Mann in den Reihen des RSCI war Jakob Saurwein. In gewohnter ruhiger
Kampfweise lieferte dieser einen voll fokussierten Kampf gegen Huber und brachte Inzing durch einem 0:3 Punktesieg uneinholbar mit 37:48 in Front, sodass die Tribühne mit den RSCI Fans “brannte”
und der Jubel keine Grenzen mehr fand!
Da nützten auch die letzten beiden Siege auf Seiten des AC Wals nichts mehr, Inzing gewinnt mit einem
Gesamtscore von 45:48 den zweiten Meistertitel in der Vereinsgeschichte.
Der RSC Inzing hat mit Trainerin Martina Kuenz, die einzige Frau in der österreichischen Ringerszene, die
einen Bundesligatitel geschafft hat. Gemeinsam mit Oliver Hug Kolb, Arsen Feitl und Thomas Krug und ihrem ganzen Team haben sie großartiges geleistet und Geschichte im Ringsport
geschrieben. Ein großartiges Geschenk im Jahr des 30-jährigen Bestehens des RSC Inzing.

